gcc, make etc. über die Kommandozeile zur Verfügung stehen. Für unsere zukünftigen Sessions empfiehlt es sich übrigens das Terminal aus den Dienstprogrammen (cmd+shift+U) ins Dock zu befördern, - wir werden es nämlich noch ziemlich oft brauchen ;)MacPorts - OpenSource auf dem Mac
Nach der Installation der Developer-Tools benötigen wir die aktuelle Version von MacPorts. MacPorts (ehemals DarwinPorts) ist ein OpenSource Paketmanager, der uns bei der Installation von zukünftigen *nix Tools zur Hand gehen soll. Anders als bei vergleichbaren Paketmanagern wie z.B.
apt-get (Debian) oder fink (OS X) sind Ports keine vorkompilierten Binärpakete, sondern eher Makefiles, die Softwarepakete (als Sourcecode) autmatisch aus dem Netz herunterladen, entpacken, patchen, kompilieren, installieren und sich sogar automatisch um eventuelle nicht erfüllte Abhängigkeiten kümmern.Da sämtliche Software wie gesagt noch komplett kompiliert werden muss, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dieser Vorgang je nach Applikation eine ziemlich lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Ein schneller Prozessor ist dabei sicherlich nicht von Nachteil ;) Der Lohn unserer Mühen ist, dass unsere fertige Software anschließend perfekt auf unser System abgestimmt ist. Sämtliche Binaries werden übrigens in
/opt/local/bin installiert. Dies hat den Vorteil, dass man so nicht in Konflikt mit der übrigen OS X Software gerät. Aus Gründen der Bequemlichkeit sollte man also am besten die .bash_profile innerhalb des eigenen Home-Verzeichnisses um folgende Zeilen erweitern:PATH=$PATH:/opt/local/bin
export $PATHMacPorts in allen Einzelheiten zu besprechen würde definitiv den Rahmen dieses Blogs sprengen. Deswegen verweise ich an dieser Stelle mal auf das wirklich gute Wiki der MacPorts Homepage.
PHP5 und MySQL
Die momentan (September 2007) noch aktuelle OS X Version (Tiger) wird standardmäßig mit einem Apache Webserver Version 1.3 und PHP 4 ausgeliefert. Hier stoßen wir bereits auf unser erstes Problem, denn für den Einsatz von Symfony benötigen wir mindestens PHP 5.x. Natürlich könnten wir uns die aktuelle PHP-Version von der PHP-Homepage herunterladen und kompilieren bzw. alternativ den Weg über MacPorts wählen. Allerdings ist dieser Weg nicht unbedingt der bequemste. Glücklicherweise bietet uns Marc Liyanage von www.entropy.ch ein vorkompiliertes PHP-Binärpaket mit OS X Installer und allen nötigen und nützlichen Erweiterungen.
Die Überprüfung, ob bei der Installation alles nach Wunsch verlaufen ist, erfolgt einerseits über die Kommandozeile (Terminal):
> php -v
PHP 5.2.4 (cli) (built: Aug 31 2007 23:40:28)
Copyright (c) 1997-2007 The PHP Group
Zend Engine v2.2.0, Copyright (c) 1998-2007 Zend Technologiesund andererseits über den Aufruf von
<? phpinfo(); ?> innerhalb eines PHP-Scriptes über den Apache-Webserver. Speichert das Script (z.B. als test.php) in ~/Sites und ruft es im Browser überhttp://localhost/~<username>/test.phpauf, wobei
<username> natürlich durch Euren Username ersetzt werden muss. Solltet Ihr keine Verbindung zum Server herstellen können, wurde der Apache wahrscheinlich noch nicht gestartet. Aktiviert ihn in Systemeinstellungen -> Sharing -> Personal Web SharingDie aktuelle MySQL Version erhält man von der MySQL Homepage (ebenfalls als Binärpaket).
MAMP, not least
Als All-in-One Lösung für den vorsichtigen User wäre vielleicht noch MAMP-Paket zu erwähnen, welches gleich mit einer kompletten Apache-, MySQL- und PHP-Umgebung aufwartet, die sich bei Bedarf und ohne große Probleme wieder aus dem System entfernen lässt. Ich selbst habe MAMP noch nicht getestet, aber das, was ich ich so an Feedback zurückbekommen hab, war durch die Bank ziemlich positiv.